Gutachten: BMWi zieht Zwischenschnitt bei Energiewende

Das BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) hat ein Gutachten veröffentlicht, dass das Thema Digitalisierung der Energiewende betrachtet.

Analysiert wird der aktuelle Ordnungsrahmen im Hinblick auf den Ausbau der Verteilnetze. Geschlossen wird mit der Fragestellung: Gibt es genug regulatorische Anreize für den netzorientierten Einsatz flexibler Lasten?

Im Transport- und Wärmesektor sind erneuerbare Energie dank flexibler Stromverbraucher ebenfalls angekommen. Elektromobile, Heimspeicher und andere flexible Lasten werden in Zukunft weiter zunehmen. Dementsprechend notwendig ist es, jetzt schon die Grundlagen für die Verteilnetze zu legen. Das Gutachten will ermitteln, wie die flexiblen Lasten sinnvoll und sicher in bestehende Verteilnetze integriert werden können. Auch die Kostensenkung durch intuitive Maßnahmen ist Gegenstand des Gutachtens.

Das Gutachten ist Bestandteil des BMWi-Projekts „Digitalisierung der Energiewende: Barometer und Topthemen“ und bildet das Topthema 2: „Regulierung, Flexibilisierung und Sektorkopplung“ ab. Das Gesamtprojekt dauert fünf Jahre an und soll am Ende wichtige Erkenntnisse liefern. Bis dahin soll eine offene Diskussion mit Interessenvertretern geführt werden.
Das Gutachten wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Zusammenarbeit mit der Büro für Eigenwirtschaft BET und der Ernst & Young GmbH erstellt. Auf der Webseite des BMWi gibt es das vollständige Gutachten als Download.

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